5. Juli 2009

Konditionsanpassungen im Baufinanzierungsbereich

Die KfW und die ING DiBa haben vor kurzem Ihre Konditionen im Baufinanzierungsbereich angepasst.
Dabei hat die staatliche Förderbank KfW die Zinsen in den wohnwirtschaftlichen Förderprogrammen erhöht. Die Konditionen im Wohneigentumsprogramm bleiben dagegen gleich, wobei die Zinsen im Programm Wohnraum Modernisieren gesunken sind!

Die Direktbank, ING DiBa, hat mit Wirkung zum 04. Juli Ihre Konditionen gesenkt. Abhängig vom Beleihungsauslauf sind die Zinssätze hier nun noch attraktiver für die Kunden!

Gerne beraten wir Sie individuell und erstellen ein Angebot für Ihr konkretes Vorhaben.

Ihr Florian Frankmann
Finanzierungsspezialist


Abgelegt unter: Finanzierung — Frankmann @ 21:22

18. Juni 2009

Neuer Fördertopf der KfW

Seit Anfang Mai bietet die KfW-Bankengruppe (KfW) zur Verbesserung und Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie der freien Berufe Förderungen für sogenannte “Turn Around Beratungen” an.

In Schwierigkeiten geratene KMU können seit dem 01.05.2009 Zuschüsse für die neue “Turn Around Beratung” in Anspruch nehmen, um ihre Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Die Beratungen für Unternehmen mit positiver Zukunftsprognose werden in Kooperation mit den regionalen Partnern (IHKs, HWKs u. a.) durchgeführt. Bis 2013 stehen insgesamt bis zu 30 Mio. EUR zur Verfügung. Unternehmen können für den Einsatz eines geeigneten Unternehmensberaters im Rahmen einer schnellen und bedarfsorientierten Beratung einen Zuschuss von bis zu 6.000 EUR erhalten.

Im Rahmen der “Turn Around Beratung” beträgt der anteilige Zuschuss zu den Beratungskosten in den neuen Bundesländer und dem Regierungsbezirk Lüneburg 75 % und in den alten Bundesländern und Berlin 50 % von max. 800 EUR förderfähigem Tageshonorar (8 Stunden pro Tag) eines Beraters. Anträge sind vor Abschluss eines Beratervertrages und vor Beginn der Beratung über die Regionalpartner (IHK, HWK u. a.) zu stellen. Unter welchen Voraussetzungen die Förderung gezahlt wird, erläutern Ihnen unsere Experten der Unternehmensberatung gerne in einem persönlichen Gespräch.


Abgelegt unter: Unternehmensberatung — Philipp Weber @ 20:57

Gemeinsamer Nenner in Sachen Existenzgründung – Informative Podiumsdiskussion zum Thema: „Existenzgründung als Chance in der Krise“

Trotz strahlendem Sonnenschein fanden sich vergangenen Dienstag (16.06.) 20 interessierte Zuhörer im Kleecenter in der Kleestraße in Nürnberg ein, um mehr zum Thema Existenzgründung zu erfahren und wertvolle Tipps nach Hause zu nehmen. Nach den einleitenden Worten von Sebastian Frick (persönlicher Referent des Landtagsvizepräsidenten Jörg Rohde) entwickelte sich sehr rasch eine lebhafte Diskussion. Die drei Teilnehmer Johannes Mielewczyk (Experte der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg), Florian Roski (MBA, Existenzgründercoach) und Peter Weinlich (Bundestagskandidat für Nürnberg Süd und Schwabach und selbst erfolgreicher Existenzgründer) schilderten den Zuhörern zuerst ihre eigenen Erfahrungen mit diesem aktuellen Thema bevor sie über die Chancen und Risiken des Existenzgründerdaseins diskutierten.

Roski beschrieb dabei den Typus „erfolgreicher Existenzgründer“ anhand dreier grundlegender Eigenschaften:

1. Positive Denkweise: Optimistisch und lösungsorientiert.

2. Selbstbewusstsein: Man muss die eigene Leistung bzw. Leistungsstärke proaktiv, offen und selbstbewusst vertreten.

3. Hervorragende Branchenkenntnis.

Im weiteren Verlauf kristallisierte sich relativ schnell heraus, dass alle drei Diskutanten ähnliche Probleme und Herausforderungen für Existenzgründer sehen. Die aus der Diskussion entwickelten Forderungen zur Verbesserung der Situation von Existenzgründern lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. Fördermöglichkeiten attraktiver gestalten, z.B. Gründerzuschuss nicht nur für Arbeitslose, sondern auch für Menschen, die sich aus einer bestehenden Beschäftigung heraus oder nach dem Studium selbständig machen.

2. Das Ansehen des Unternehmertums fördern. Der Unternehmergedanke sollte v.a. auch in Bildungseinrichtungen stärker gefördert werden.

3. Nicht nur das finanzielle Risiko mindern, sondern auch die Gefahr, bei einem Scheitern als Versager abgestempelt zu werden. Hier sollte vielmehr die Tatsache, dass man etwas versucht und dazugelernt hat, besser von der Gesellschaft gewürdigt werden.

4. Mehr Studien zu Existenzgründungen, und zwar zu Kleinunternehmern. Dies wird von den Unis noch vernachlässigt.

Doch auch wenn diese Reibungspunkte (noch) nicht beseitigt werden, kann der Existenzgründer in der Krise bestehen. Laut Weinlich kann es sein, dass er zwar mehr als sonst kämpfen muss, mehr Werbung machen muss, mehr Gespräche führen muss etc., aber davon profitieren kann, wenn sich die wirtschaftliche Lage wieder normalisiert. Auch die Übernahme eines bestehenden Unternehmens stellt laut Mielewczyk eine große Chance dar, da viele Unternehmer keine Nachfolger finden. Der Vorteil ist ein bestehender Kundenstamm, allerdings wird in den meisten Fällen eine Ablösezahlung erwartet.

Nach einem charmanten Schlusswort von Dr. Christiane Alberternst (Dipl. Psychologin und Stadträtin in Nürnberg) wurde die Gelegenheit genutzt, Networking zu betreiben – eine nicht mehr wegzudenkende Disziplin, die gerade für Existenzgründer unerlässlich ist. Neben vielen Fragen, die in Einzelgesprächen beantwortet wurden, konnte so der ein oder andere nützliche Kontakt geknüpft werden.

In kürze finden Sie hier eine Zusammenfassung der wichtigsten und interessantesten Beiträge der Diskussion auf Video.


Abgelegt unter: Allgemein, Gründungsberatung, Seminare, Unternehmensberatung — Alexander @ 10:38

16. Juni 2009

Baufinanzierungskonditionen und -richtlinien

Die ING-DiBa hat auf Grund der aktuellen Marktsituation Ihre Baufinanzierungskonditionen nach oben angepasst! Des Weiteren wurden bei der Direktbank die Richtlinien in Bezug auf die Eigenleistung und die Vollfinanzierung geändert.
Genauere Informationen erhalten Sie gerne von uns persönlich!

Florian Frankmann
Finanzierungsspezialist


Abgelegt unter: Finanzierung, Rechtsberatung — Frankmann @ 08:11

15. Juni 2009

Beitragssteigerungen in der Krankenversicherung

Gerade zur jetzigen Zeit jammern viele Privatversicherte über die Preissteigerungen ihrer Krankenversicherung. Das Analysehaus Morgen & Morgen hat in seiner aktuellen Studie die Beitragsentwicklung in der Privaten Krankenversicherung untersucht. Demnach musste ein privat versicherter Angestellter bis zum Alter von 50 in den letzten zehn Jahren durchschnittlich bis zu 5,4% Aufschlag pro Jahr zahlen. Das entspricht einem jährlichen Aufpreis von etwa 170 Euro. Dabei ist diese Preissteigerung stark von dem jeweiligen Versicherungsunternehmen abhängig: instabile Tarife selbst großer Versicherer können im Jahr sogar um bis zu 240 Euro teurer werden.
Auch die gesetzlichen Kassen setzen sich für eine Beitragserhöhung ein, viele halten einen Preisanstieg noch in diesem Jahr für wahrscheinlich. Eine gleichzeitige Kürzung der Leistungen für gesetzlich Versicherte ist zumindest nicht ausgeschlossen.
Daher ist es gerade jetzt wichtig, die Preise der unterschiedlichen Versicherer zu vergleichen und auf einen möglichst umfassenden Schutz zu achten.
Sprechen Sie mit uns, gerne führen wir für Sie und Ihre Familie einen Versicherungsvergleich durch.


Abgelegt unter: Krankenversicherung — Kunkel @ 09:25

12. Juni 2009

Bundesverfassungsgericht bestätigt Gesundheitsreform 2007

Die Gesundheitsreform 2007 verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Das hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) am 10. Juni entschieden und damit die Verfassungsbeschwerden mehrerer privater Krankenversicherer gegen verschiedene Regelungen der Reform in allen Punkten zurückgewiesen.

Die PKV-Unternehmen hatten sich neben weiteren Regelungen unter anderem gegen die Pflicht zur Einführung des sogenannten Basistarifs gewehrt. Diesen Tarif, dessen Vertragsleistungen in Art, Umfang und Höhe mit den Leistungen des Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vergleichbar sein müssen, und dessen Beitrag den Höchstbeitrag der GKV nicht übersteigen darf, müssen die PKV-Unternehmen seit dem 1. Januar 2009 per Gesetz anbieten. Außerdem regelt die Gesundheitsreform, dass Privatversicherte bei einem Kassenwechsel ihre Alterungsrückstellungen zum Teil mitnehmen dürfen.

Die privaten Krankenversicherer hatten beanstandet, dass sie durch diese Neuregelungen in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet seien, insbesondere, weil im Basistarif keine Gesundheitsprüfung vorgenommen werden darf und somit Antragsteller wegen Krankheiten oder ihres Alters nicht abgelehnt bzw. Risikoaufschläge erhoben werden dürfen. Das sahen die Richter am BVerfG indes nicht so. Zwar stellten die Neuregelungen einen Eingriff in verfassungsrechtlich geschützte Grundrechte – wie etwa die Berufs- und die Vereinigungsfreiheit – dar, diese seien aber im Interesse des Allgemeinwohls gerechtfertigt, so das BVerfG. Denn es gehöre “zum Kern des Sozialstaatsprinzips, allen Einwohnern eine bezahlbare Krankenversicherung zu sichern”. Auch die Regelung über die (teilweise) Mitnahme von Alterungsrückstellungen sei gerechtfertigt, weil dadurch der Wettbewerb zwischen den PKV-Versicherern gefördert werde.

Die durch die Gesundheitsreform 2007 eingeführte Erhöhung der Voraussetzungen für einen Wechsel von der GKV in die PKV hatte vor dem BVerfG ebenfalls Bestand. Seit dem 1. April 2007 ist der Ausstieg aus der Pflichtversicherung der GKV hinein in die PKV nur noch möglich, wenn Lohn oder Gehalt des GKV-Versicherten in drei aufeinanderfolgenden Jahren oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) lag. Bis zum 31. April 2007 lag diese Wartezeit bei nur einem Jahr. Das BVerfG hält die Verlängerung der Wartezeit u.a. deshalb für rechtens, weil dadurch z.B. akademische Berufsanfänger, die zuvor als Schüler und Studenten jahrelang in der GKV beitragsfrei familienversichert waren und “von den Leistungen der Solidargemeinschaft profitiert haben”, als Beitragszahler für eine gewisse Zeit weiter an die Solidargemeinschaft gebunden werden.


Abgelegt unter: Krankenversicherung — Philipp Weber @ 08:46

9. Juni 2009

Unrechtmäßige Bankgebühren

Kunden, wehrt euch!

Einige Geldinstitute kassieren Gebühren, die der Bundesgerichtshof (BGH) längst verboten hat. Dieser hob erst kürzlich eine Klausel auf, die es Sparkassen erlaubt, Zinsen und Gebühren nach eigenem Ermessen anzuheben. Kunden können zu Unrecht bezahlte Gebühren zurückfordern.

Die Schutzgemeinschaft der Bankkunden e.V. (SfB) konnte jetzt einen wichtigen Sieg feiern: Sie hatte gegen eine Formulierung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Sparkassen geklagt, die es den Instituten erlaubt, Gebühren und Zinsen nach eigenem Ermessen zu erhöhen. Der Bundesgerichtshof gab der Klägerin jetzt recht und kippte diese Klausel, da der Kunde nicht erkennen könne, wofür er diese Gebühren zahlen müsse.

Banken versuchen immer wieder, Geld für bestimmte Leistungen zu kassieren. Nur wenn diese Seviceleistungen über die rechtlich vorgegebenen Aufgaben hinaus gehen, dürfen Gebühren erhoben werden.

Wenn mangels Kontodeckung Überweisungen oder Daueraufträge nicht ausgeführt werden, dürfen dem Kunden keine Kosten in Rechnung gestellt werden. Die Kontodeckungsprüfung zählt nicht als Service, da sie im eigenen Interesse des Instituts liegt. Ähnliches gilt für die Änderung von Freistellungsaufträgen, die Löschungsbewilligung einer Grundschuld, eine einfache Auskunft, die Pfändungsüberwachung oder die Auflösung des Kontos.

Kunden sollten ihre Bankauszüge sorgfältig nach solchen Gebühren prüfen, denn zu Unrecht eingezogene Beträge können sie – auch rückwirkend – zurückverlangen.


Abgelegt unter: Allgemein — Pape @ 09:10

Selbstständigkeit – Im Alleingang durch die Krise

*Quelle: Tönnesmann, J. und Rettig, D.(2009) Wirtschaftswoche
Neun von zehn Deutschen halten die Selbstständigkeit für riskant, ergab eine Studie von TNS Emnid aus 2008. Viele fürchten die finanzielle Ungewissheit und die soziale Isolation. Viele Firmen reagieren derzeit mit neuen, befristeten Projekten auf die Wirtschaftskrise. Dafür wollen sie jedoch niemanden fest einstellen, sondern suchen freiberufliche Manager.

Überall wird gespart, gekündigt und geschasst. Und während die Stellen knapp werden, spülen die Universitäten und Fachhochschulen Absolventen auf den Arbeitsmarkt. Anwälte und Architekten, Designer, Journalisten und Personaler. Viele stehen vor der Wahl: Arbeitslosengeld oder Gründungszuschuss? Aufgeben oder Loslegen? Kein Plan oder Businessplan?

Nicht wenigen erscheint die Selbstständigkeit als die bessere Lösung. Die Generation Krisengründer ist eine bunte Truppe aus allen Teilen der Gesellschaft. Für manchen ist die Gründung aus der eigenen Not heraus nur eine Zwischenlösung.

„Krisenzeiten bieten Chancen, die es sonst nicht gibt.“
Dickschiffe wie General Motors geraten im hohen Wellengang der Krise in Seenot – die Selbstständigen auf ihren kleinen, aber beweglichen Ein-Mann-Rettungsbooten trotzen dem Sturm. Und manche profitieren sogar von der rauen See.

Die Deutschen haben zwar Angst vor dem Risiko. Dennoch liebäugeln inzwischen mehr und mehr mit der Idee, ihr eigener Chef zu werden. Auch das zeigt die TNS-Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2008: Trotz vieler Vorbehalte ist gleichzeitig für acht von zehn Bundesbürgern die Selbstständigkeit attraktiv. Daran schätzen sie vor allem die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen, selbstbestimmt und von zu Hause aus zu arbeiten.

Selbstständige bleiben in der Krise optimistisch
Noch zuversichtlicher sind die persönlichen Erwartungen der Selbstständigen für ihr eigenes Unternehmen: Knapp neun von zehn glauben, dass sich ihre eigene Geschäftslage in den nächsten zwölf Monaten nicht verschlechtern wird. Mindestens.

„Overoptimism“ heißt dieses Selbstständigen-Phänomen im Fachjargon. Man könnte es aber auch Selbstbewusstsein nennen. Denn genau das brauchen Unternehmer – ganz unabhängig von ihrer Geschäftsidee oder der Branche, in der sie schaffen -, um erfolgreich zu sein. Eindeutiges Ergebnis: Besonders erfolgreich sind diejenigen, die auch in schwierigen Zeiten ihren eigenen Fähigkeiten vertrauen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken; diejenigen, die ihre Pläne selbst verwirklichen, statt dies anderen zu überlassen oder abzuwarten. Wer gründen will, sollte diese Eigenschaften mitbringen oder trainieren – sonst schrumpfen die Erfolgsaussichten
schnell.

Allerdings profitieren viele Gründer gerade in der Anfangsphase ebenso stark von ihrer jeweiligen Branchenerfahrung. Wer den Markt aus jahrelanger Beobachtung als Angestellter kennt, weiß nicht nur, wer die wichtigsten Konkurrenten und wie hoch deren Preise sind, sondern kann seine Kontakte auch gezielt nutzen, um erste Kunden zu gewinnen.
Gerne helfen wir Ihnen weiter!

Ihr  FQ-Gründerteam


Abgelegt unter: Gründungsberatung — Redaktion: Gründungsberatung @ 07:36

5. Juni 2009

Forderungsverkauf

Sehr geehrte Damen,
Sehr geehrte Herren,

diese Information möchte ich Ihnen dringend nachreichen, da das Thema Forderungsverkauf im Baufinanzierungsgeschäft nach wie vor noch in aller Munde ist!

Seit dem 19. August 2008 ist das Bundesgesetz mit dem Titel -Gesetz zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken- in Kraft getreten.

Durch dieses Gesetz wird die Gestaltung von Kredit- und Sicherungsverträgen sowie die Abtretung von Kreditforderungen geregelt.
Somit gibt es klare gesetzliche Einschränkungen und auch Vorschriften, was die Kreditkündigung durch die Bank und den Verkauf der Forderungen gegenüber der Kunden betrifft!

Genauere Informationen erhalten Sie gerne von uns persönlich!

Mit freundlichen Grüßen
Florian Frankmann
Finanzierungsspezialist


Abgelegt unter: Finanzierung — Frankmann @ 06:46

26. Mai 2009

Versicherung muss trotz erhöhter Kilometerzahl leisten

Autofahrern darf von ihrer Vollkaskoversicherung bei einer höher als vereinbarten Kilometerleistung nicht die doppelte Selbstbeteiligung abverlangt werden. Das Landgericht Dortmund (Az.: 2 S 16/08) entschied, dass eine entsprechende Klausel im Vertrag nichtig ist. Nach Ansicht des Gerichts darf die Versicherung bei höherer Kilometerleistung in ihren allgemeinen Bedingungen eine höhere Prämie verlangen, nicht aber eine Leistungskürzung festschreiben.


Abgelegt unter: Versicherungsoptimierung — Philipp Weber @ 10:44