18. Juni 2009

Neuer Fördertopf der KfW

Seit Anfang Mai bietet die KfW-Bankengruppe (KfW) zur Verbesserung und Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie der freien Berufe Förderungen für sogenannte “Turn Around Beratungen” an.

In Schwierigkeiten geratene KMU können seit dem 01.05.2009 Zuschüsse für die neue “Turn Around Beratung” in Anspruch nehmen, um ihre Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Die Beratungen für Unternehmen mit positiver Zukunftsprognose werden in Kooperation mit den regionalen Partnern (IHKs, HWKs u. a.) durchgeführt. Bis 2013 stehen insgesamt bis zu 30 Mio. EUR zur Verfügung. Unternehmen können für den Einsatz eines geeigneten Unternehmensberaters im Rahmen einer schnellen und bedarfsorientierten Beratung einen Zuschuss von bis zu 6.000 EUR erhalten.

Im Rahmen der “Turn Around Beratung” beträgt der anteilige Zuschuss zu den Beratungskosten in den neuen Bundesländer und dem Regierungsbezirk Lüneburg 75 % und in den alten Bundesländern und Berlin 50 % von max. 800 EUR förderfähigem Tageshonorar (8 Stunden pro Tag) eines Beraters. Anträge sind vor Abschluss eines Beratervertrages und vor Beginn der Beratung über die Regionalpartner (IHK, HWK u. a.) zu stellen. Unter welchen Voraussetzungen die Förderung gezahlt wird, erläutern Ihnen unsere Experten der Unternehmensberatung gerne in einem persönlichen Gespräch.


Abgelegt unter: Unternehmensberatung — Philipp Weber @ 20:57

Gemeinsamer Nenner in Sachen Existenzgründung – Informative Podiumsdiskussion zum Thema: „Existenzgründung als Chance in der Krise“

Trotz strahlendem Sonnenschein fanden sich vergangenen Dienstag (16.06.) 20 interessierte Zuhörer im Kleecenter in der Kleestraße in Nürnberg ein, um mehr zum Thema Existenzgründung zu erfahren und wertvolle Tipps nach Hause zu nehmen. Nach den einleitenden Worten von Sebastian Frick (persönlicher Referent des Landtagsvizepräsidenten Jörg Rohde) entwickelte sich sehr rasch eine lebhafte Diskussion. Die drei Teilnehmer Johannes Mielewczyk (Experte der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg), Florian Roski (MBA, Existenzgründercoach) und Peter Weinlich (Bundestagskandidat für Nürnberg Süd und Schwabach und selbst erfolgreicher Existenzgründer) schilderten den Zuhörern zuerst ihre eigenen Erfahrungen mit diesem aktuellen Thema bevor sie über die Chancen und Risiken des Existenzgründerdaseins diskutierten.

Roski beschrieb dabei den Typus „erfolgreicher Existenzgründer“ anhand dreier grundlegender Eigenschaften:

1. Positive Denkweise: Optimistisch und lösungsorientiert.

2. Selbstbewusstsein: Man muss die eigene Leistung bzw. Leistungsstärke proaktiv, offen und selbstbewusst vertreten.

3. Hervorragende Branchenkenntnis.

Im weiteren Verlauf kristallisierte sich relativ schnell heraus, dass alle drei Diskutanten ähnliche Probleme und Herausforderungen für Existenzgründer sehen. Die aus der Diskussion entwickelten Forderungen zur Verbesserung der Situation von Existenzgründern lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. Fördermöglichkeiten attraktiver gestalten, z.B. Gründerzuschuss nicht nur für Arbeitslose, sondern auch für Menschen, die sich aus einer bestehenden Beschäftigung heraus oder nach dem Studium selbständig machen.

2. Das Ansehen des Unternehmertums fördern. Der Unternehmergedanke sollte v.a. auch in Bildungseinrichtungen stärker gefördert werden.

3. Nicht nur das finanzielle Risiko mindern, sondern auch die Gefahr, bei einem Scheitern als Versager abgestempelt zu werden. Hier sollte vielmehr die Tatsache, dass man etwas versucht und dazugelernt hat, besser von der Gesellschaft gewürdigt werden.

4. Mehr Studien zu Existenzgründungen, und zwar zu Kleinunternehmern. Dies wird von den Unis noch vernachlässigt.

Doch auch wenn diese Reibungspunkte (noch) nicht beseitigt werden, kann der Existenzgründer in der Krise bestehen. Laut Weinlich kann es sein, dass er zwar mehr als sonst kämpfen muss, mehr Werbung machen muss, mehr Gespräche führen muss etc., aber davon profitieren kann, wenn sich die wirtschaftliche Lage wieder normalisiert. Auch die Übernahme eines bestehenden Unternehmens stellt laut Mielewczyk eine große Chance dar, da viele Unternehmer keine Nachfolger finden. Der Vorteil ist ein bestehender Kundenstamm, allerdings wird in den meisten Fällen eine Ablösezahlung erwartet.

Nach einem charmanten Schlusswort von Dr. Christiane Alberternst (Dipl. Psychologin und Stadträtin in Nürnberg) wurde die Gelegenheit genutzt, Networking zu betreiben – eine nicht mehr wegzudenkende Disziplin, die gerade für Existenzgründer unerlässlich ist. Neben vielen Fragen, die in Einzelgesprächen beantwortet wurden, konnte so der ein oder andere nützliche Kontakt geknüpft werden.

In kürze finden Sie hier eine Zusammenfassung der wichtigsten und interessantesten Beiträge der Diskussion auf Video.


Abgelegt unter: Allgemein, Gründungsberatung, Seminare, Unternehmensberatung — Alexander @ 10:38

18. März 2009

Rechtsanwälte Zirnbauer, Dr. Hoevels & Partner

Mitten in der Nürnberger Altstadt, zentral und gut erreichbar in der Spitalgasse 3 gegenüber der Dresdner Bank, hat die Kanzlei Zirnbauer, Dr. Hoevels & Partner zum 01. Januar 2009 ihre Arbeit aufgenommen.

Die Kanzlei ist hervorgegangen aus einer grundlegenden Neustrukturierung des von Dr. Hans Prager im Jahr 1953 gegründeten und später unter der Bezeichnung „Dr. Prager & Partner“ bekannt gewordenen Büros.

Die Kanzlei berät vornehmlich in den Bereichen:

  • Arbeitsrecht
  • Erb- und Familienrecht
  • Handelsrecht
  • Miet- und WEG-Recht
  • Verkehrszivil- und Verkehrsstrafrecht,
  • Versicherungs- und
  • Lebensmittelrecht

Sie ist online unter www.rae-hoezi.de zu erreichen;

dort finden Sie auch einen Anfahrtsplan als PDF-Dokument zum Download.

Four Quarters wünscht zur Kanzleieröffnung alles Gute und ein “Weiter so!” bei der anwaltlichen Beratung.

 


Abgelegt unter: Allgemein, Rechtsberatung, Unternehmensberatung — Sebastian Hoevels @ 00:11

3. März 2009

Marketing für Selbständige

Quelle: Start-up

Selbständige brauchen für erfolgreiches Marketing weder Hochglanzflyer noch teure Anzeigen. Entscheidend ist die Positionierung der eigenen Person und vor allem des Geschäftsmodells.

Vertrauen aufbauen

Die Beste Art vertriblich tätig zu sein, ist es bei seinen Kunden Vertrauen aufzubauen- was wiederum am besten persönlich oder durch Empfehlungen anderer gelingt. Für das Marketing bedeutet das: Selbständige müssen sich auf Maßnahmen konzentrieren, die Vertrauen aufbauen. Das können zuallererst Networking, Empfehlungsmarketing und Direkt-Marketing sein.

Positionierung klären

Die beste Basis für das eigene Marketing ist eine eindeutige Positionierung. Aus ihr muss sofort klar werden, in welchem Gebiet er Fachmann ist (Expertenstrategie) oder wen er anspricht (Zielgruppenstrategie). Wer als „der“ Experte für etwas wahrgenommen wird, sorgt damit für eine schnelle und hohe Bekanntheit.

Weniger ist immer mehr, verbreitet sich einfach und wirkt sich zudem positiv auf die Honorarhöhe aus. Erste Marketingmaßnahme von (auch erfahrenen!) Freiberuflern kann deshalb sein, einmal die eigene Position auf dem Markt zu überprüfen. Wo stehe ich im Vergleich zu den anderen, die dieselbe Dienstleistung anbieten? Was kann ich spezieller machen?

Marketing-Tipps für Selbständige

  • Konzentrieren Sie sich mit Ihren Maßnahmen auf eine möglichst spezielle Zielgruppe.
  • Wiedererkennbar sein: Immer das gleiche Logo verwenden, stets die gleichen Aussagen zu sich selbst kommunizieren.
  • Nur eine Botschaft pro Marketingaktion. Wenn Sie einen Vortrag bewerben möchten, dann bitte nur diesen Vortrag und nicht etwa noch Dienstleistungen von Ihnen. Überlegen Sie sich
  • Maßnahmen, mit denen Sie regelmäßig in Kontakt zu Ihrer Zielgruppe treten (Newsletter, Blog).
  • Persönliche und namentliche Ansprache in allen Kommunikationsmaßnahmen, am Telefon und per E-Mail.
  • Fordern Sie Kunde explizit zum Empfehlen auf.
  • Belohnen Sie Empfehlungen mit individuellen Dankeschöns.
  • Suchen Sie nach Möglichkeiten für einen direkten Kontakt, z.B. Infoabende.
  • Rechnen Sie damit, dass am Anfang wenig Resonanz kommt, bleiben Sie hartnäckig und konsequent am Ball. (Quelle: Start-up)

Abgelegt unter: Gründungsberatung, Unternehmensberatung — Alexander @ 13:26

31. Oktober 2008

Am 01.11.2008 tritt die GmbH-Reform in Kraft

Am 01.11.2008 tritt die GmbH-Reform in Kraft
Am 28.10.2008 wurde das neue Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) im Bundesgesetzblatt verkündet.
Somit kann am 01.11.2008 die mit diesem Gesetz verbundene GmbH-Reform in Kraft treten. Mit nur einem Euro Startkapital selbstständig machen? Ab Anfang November haben Existenzgründer diese Möglichkeit.
Das Gesetzespaket, das als größte GmbH-Reform seit Bestehen der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (1892) bezeichnet wird, beinhaltet zahlreiche gesellschaftsrechtliche Änderungen. Diese sollen das Gründen einer GmbH vereinfachen und zeitlich beschleunigen. Die Einführung der sog. Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), auch als Mini-GmbH bzw. 1-Euro-GmbH bezeichnet, ist Schwerpunkt der Reform. Somit soll es Existenzgründern ermöglicht werden, sich schnell und kostengünstig mit einem Stammkapital von nur einem Euro selbstständig zu machen. Hiermit soll der Anreiz zur Gründung dieser Gesellschaften geweckt werden.

Folgende Neuerungen/Änderungen sind ab dem 01.11.2008 bei der Gründung einer GmbH zu berücksichtigen:

  • Die “Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)” wird als GmbH-Sonderform eingeführt.
  • Die Bildung flexiblerer Geschäftsanteile durch eine Vereinfachung bei der Aufteilung, Zusammenlegung bzw. Übertragung von Stammkapital wird ermöglicht.
  • Ein sog. Musterprotokoll als gesetzliche Vorlage eines Gesellschaftsvertrages wird mit dem Gesetz zur Verfügung gestellt.
  • Staatliche Genehmigungen müssen nicht mehr nachgewiesen werden.
  • Der Verwaltungssitz kann nunmehr auch im europäischen Ausland liegen.
  • Bei der Bewertung von Sacheinlagen gibt es nur noch reduzierte Prüfungspflichten.

Das Bundesministerium der Justiz hat hierzu auf seiner Homepage eine Pressemitteilung herausgegeben, unter der auch eine Zusammenfassung der Schwerpunkte des MoMiG zu finden ist.


Abgelegt unter: Gründungsberatung, Unternehmensberatung — Redaktion: Gründungsberatung @ 17:10

24. Oktober 2008

four-quarters glänzt auf der START Existenzgründermesse in Essen

Nahezu pünktlich zur Eröffnung des neuen four-quarters Standortes in Moers (NRW) konnte sich das Team auf der Start-Messe (www.start-messe.de) in der Ruhr-Metropole Essen vom 17.-18.10.2008 auf dem Gruga-Messegelände präsentieren.

Das gesamte Spektrum des Unternehmens mit den besonderen Schwerpunkten im Bereich Gründungs- und Unternehmensberatung sowie Ingenieurdienstleistungen wurde dargestellt und die Resonanz war enorm hoch.

Das ganzheitliche Beratungskonzept von four-quarters mit Spezialisten auf allen vertretenen Gebieten war ein klares Alleinstellungmerkmal unter den Ausstellern der Messe. Neben dem altbekannten Nürnberger Team sind in Moers unter Leitung des Geschäftsführers Björn P. Thöne bereits die neuen Mitarbeiter Herr Kavun und Frau Muthig am Standort Moers tätig und als Ansprechpartner erreichbar. Die große Resonanz lässt erwarten, dass das Team schon in naher Zukunft wachsen wird.


Abgelegt unter: Gründungsberatung, Unternehmensberatung — Redaktion: Gründungsberatung @ 17:09

17. Oktober 2008

Entgelt nach Leistung. Chancen und Risiken leistungsgerechter Entlohnungssysteme

“Ziel der leistungsabhängigen Entgeltdifferenzierung ist, den arbeitenden Menschen zu einer Steigerung seiner Leistungshergabe zu veranlassen, indem sein Entgelt auch von seiner Leistung abhängig gemacht wird.” (REFA)

Der vorliegende Band führt in die Modellproblematik und Motivationstheorien ein, um darauf aufbauend eine ausführliche Diskussion leistungsgerechter Entlohnungsysteme durchzuführen.
Leistungslohn ist ein Instrument des Personalmanagements und gelebtes Prinzip, welches in einer Vielzahl von Unternehmen bereits etabliert ist und in den letzten Jahren immer häufiger und stärker ausgeprägt Anwendung findet.
Die Frage nach Art und Höhe der Entlohnung von Mitarbeitern im Hinblick auf ihre individuelle Leistung wird in Unternehmen und Organisationen als eine entscheidende Einflussgröße für den wirtschaftlichen Erfolg in marktwirtschaftlichen Strukturen angesehen.
Die in der jüngeren Literatur aufkommende sozioökonomische Betrachtung von Entlohnung und der Fokus auf die persönliche Entwicklung des Individuums im Rahmen einer Unternehmung hat zusätzlich zu einer Individualisierung der Bezahlungs- und Anreizsysteme beigetragen.
Eine Differenzierung von Entgelt und die Kopplung an Leistung ist in Organisationen mit großer Mitarbeiterzahl und Hierarchie sowie durch die mit der Globalisierung und Öffnung der Märkte einhergehende Internationalisierung vorangeschritten. Insbesondere in Führungspositionen ist die Kopplung des Entgelts an den unternehmerischen Erfolg ein favorisiertes Modell.
Es existieren eine Reihe von erfolgskritischen Faktoren, die organisations- und kulturabhängig sind. Der Autor Björn P. Thöne beschreibt aktuelle Entwicklungen und zeigt Erfolge sowie Grenzen des Modells in Theorie und Anwendung auf. Ohne die adäquate Wahl eines modernen, von den Mitarbeitern akzeptierten Entlohnungssystems droht bei der Einführung von leistungsbasiertem Entgelt das Vorhaben mit erheblichen wirtschaftlichen Einbußen zu scheitern.

Buch hier erhältlich:

buchhandlung.de

amazon.de


Abgelegt unter: Unternehmensberatung — Redaktion: Gründungsberatung @ 17:08

7. Oktober 2008

Mini-GmbH passiert auch den Bundesrat

Nach dem Bundestag hat jetzt auch der Bundesrat das Gesetz zur GmbH-Reform verabschiedet. Damit steht die “Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)”, auch Mini-GmbH genannt, kurz vor der Einführung. Jetzt muss nur noch der Bundespräsident das Gesetz unterschreiben.

Experten rechnen damit, dass dies schon in den nächsten Wochen der Fall sein wird und die GmbH-Reform am 1. November 2008 startet.

Four-quarters fasst die wesentliche Punkte für Sie zusammen:

Die „Alte“ GmbH bleibt unverändert

Hinzu kommt die sog. Unternehmergesellschaft, die u.a. folgende Vorteile bietet:

  • Für die Gründung wird in Zukunft ein Musterprotokoll verwendet (Zeit und Kostenersparnis)
  • Beschleunigung der Registereintragung durch elektronische Einreichung beim Registergericht
  • Bei Gesellschaften, deren Unternehmensgegenstand genehmigungspflichtig ist, wird das Eintragungsverfahren vollständig von der verwaltungsrechtlichen Genehmigung abgekoppelt.
  • Bei der Gründungsprüfung wird nur noch dann die Vorlage von Einzahlungsbelegen oder sonstigen Nachweise verlangt wenn erheblicher Zweifel besteht, ob das Kapital ordnungsgemäß aufgebracht wurde.
  • Deutschen Gesellschaften wird es ermöglicht zukünftig einen Verwaltungssitz zu wählen, der nicht notwendig mit dem Satzungssitz übereinstimmt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr four-quarters Team

Bereich Existenzgründung


Abgelegt unter: Gründungsberatung, Unternehmensberatung — Redaktion: Gründungsberatung @ 17:06

4. Oktober 2008

Mikrofinanzierung – Ein neuer Weg für Kleinunternehmen

Ein neuer Zugang zum Kapitalmarkt für Kleinunternehmen.

Für Kleinunternehmen ohne bankübliche Sicherheiten ist eine Kapitalbeschaffung bei Kreditinstituten fast unmöglich. Besonders schwierig ist die Situation häufig in der Nachgründungsphase, in der Investitionen getätigt oder auch Aufträge vorfinanziert werden müssen. Unternehmerische Potenziale können sich deshalb oft nicht voll entwickeln. Dabei erzielen auch Kleingründungen arbeits- und wirtschaftspolitische Effekte, und ihre Erfolgs- und Wachstumsaussichten sind oft nicht geringer als die größerer Unternehmen.

Das Ziel von four-quarters in Zusammenarbeit mit der GUM mbH ist es deshalb, erfolgsversprechenden Gründungen und aussichtsreichen jungen Unternehmen mit Kleinkrediten zu helfen, ihre Unternehmensziele zu erreichen.

Die besondere Methode des „Microlending“ unterstützt tragfähige Ideen und Vorhaben, ohne dass die Kreditinstitute dabei ein unvertretbares Kreditrisiko eingehen.

Man kann auch als kapitalistisch denkender und handelnder Mensch Gutes tun.

Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger 2006

Im Mittelpunkt des Kreditvergabeprozesses steht der Kreditnehmer mit seinen Möglichkeiten und seiner Bereitschaft, sein Unternehmen ernsthaft und zielstrebig auf- und auszubauen.

Gerne informieren wir Sie persönlich näher darüber.


Abgelegt unter: Finanzierung, Gründungsberatung, Unternehmensberatung — Frankmann @ 17:04

27. Juli 2008

Ein Euro GmbH vs. Limited Company

Im Herbst soll es soweit sein: MoMiG, das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen soll in Kraft treten. Es soll die Unternehmensgründung vereinfachen und beschleunigen. Dies wird durch die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) erreicht, eine light Version der GmbH.

„”Haste mal nen Euro”“ kann künftig eine ganz andere Bedeutung haben, denn mit einem Euro Stammkapital ist es in der Zukunft möglich, eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) zu gründen. Das sind genau 24.999 Euro weniger als für die normale GmbH.

Die mini GmbH soll gegen die englische Limited Company antreten, bei der zur Gründung schon 1 Pfund Stammkapital reicht. Viele Experten sehen den Limited Boom in Deutschland mit der Einführung der mini GmbH beendet.

Allerdings ist auch die Unternehmergesellschaft keine Ideallösung. Wie die Limited wird auch die Unternehmergesellschaft skeptisch von Banken und Lieferanten betrachtet werden, weil hier kein Kapital hinter der Firma steht.

Haftungsbeschränkt ist natürlich eine Beschönigung bei nur einem Euro Stammkapital, weshalb die Politik schon Pläne hat wie die Kapitaldeckung zu erhöhen ist.
Ein Viertel Ihres Jahresüberschusses muss die Unternehmergesellschaft in eine Rückstellung einstellen, bis das Stammkapital einer normalen GmbH von 25.000 Euro erreicht ist.

Da die Gründung relativ unbürokratisch von statten geht, ist die Unternehmergesellschaft für den Start keine schlechte Alternative. Wenn eine Mustersatzung verwendet wird dann entstehen nur ca. 120 Euro Gründungskosten. 20 Euro für die Beurkundung und 100 Euro für den Eintrag ins Handelsregister.
Man muss jedoch darauf achten, dass die Mustersatzung nicht für jeden Fall passt. Beispiele wären die Nachfolgeregelung oder wenn ein Partner mit an Bord genommen werden soll, hier kann es dann zu Schwierigkeiten kommen. In diesen Fällen wird dann eine gründliche Rechtsberatung benötigt, damit alles reibungslos ablaufen kann.

Sobald die Unternehmergesellschaft 25.000 Euro Stammkapital erreicht hat, kann sie in eine GmbH umgewandelt werden. Für die Umwandlung entstehen jedoch wieder Kosten, weshalb die Umwandlung keine Pflicht darstellt.

Mit freundlichen Grüßen Ihr four-quarters Team


Abgelegt unter: Gründungsberatung, Unternehmensberatung — gerald @ 06:12