27. Januar 2010

Businessplanwettbewerbe

Es existiert derzeit eine ganze Reihe von Businesplanwettbewerben, die den Teilnehmern im Falle des Sieges teilweise sehr hohe Geldbeträge versprechen. Doch auch für alle anderen Teilnehmer lohnt sich die Anmeldung zu einem solchen Wettbewerb, da er zahlreiche weitere Vorteile mit sich bringt.

So erhält man die Möglichkeit, durch ausgewiesene Experten unterstützt zu werden, die das Geschäftsmodell schon im Vorfeld der Gründung einer genauen Prüfung unterziehen. Zudem ergeben sich auf den Veranstaltungen, die begleitend stattfinden, stets gute Möglichkeiten sein Netzwerk auszubauen, bzw. in ein bestehendes Netzwerk einzutreten und Kontakte vermittelt zu bekommen. Auf diese Weise ist es auch möglich, frühzeitig Kooperations- oder Absatzmöglichkeiten auszuloten. Auch die Gastredner auf solchen Veranstaltungen lassen einen bereitwillig an ihren reichhaltigen Erfahrungen teilhaben.

Folgende Links können zum Thema Businessplanwettbewerbe empfohlen werden:


Abgelegt unter: Gründungsberatung — Kunkel @ 17:12

18. Juni 2009

Gemeinsamer Nenner in Sachen Existenzgründung – Informative Podiumsdiskussion zum Thema: „Existenzgründung als Chance in der Krise“

Trotz strahlendem Sonnenschein fanden sich vergangenen Dienstag (16.06.) 20 interessierte Zuhörer im Kleecenter in der Kleestraße in Nürnberg ein, um mehr zum Thema Existenzgründung zu erfahren und wertvolle Tipps nach Hause zu nehmen. Nach den einleitenden Worten von Sebastian Frick (persönlicher Referent des Landtagsvizepräsidenten Jörg Rohde) entwickelte sich sehr rasch eine lebhafte Diskussion. Die drei Teilnehmer Johannes Mielewczyk (Experte der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg), Florian Roski (MBA, Existenzgründercoach) und Peter Weinlich (Bundestagskandidat für Nürnberg Süd und Schwabach und selbst erfolgreicher Existenzgründer) schilderten den Zuhörern zuerst ihre eigenen Erfahrungen mit diesem aktuellen Thema bevor sie über die Chancen und Risiken des Existenzgründerdaseins diskutierten.

Roski beschrieb dabei den Typus „erfolgreicher Existenzgründer“ anhand dreier grundlegender Eigenschaften:

1. Positive Denkweise: Optimistisch und lösungsorientiert.

2. Selbstbewusstsein: Man muss die eigene Leistung bzw. Leistungsstärke proaktiv, offen und selbstbewusst vertreten.

3. Hervorragende Branchenkenntnis.

Im weiteren Verlauf kristallisierte sich relativ schnell heraus, dass alle drei Diskutanten ähnliche Probleme und Herausforderungen für Existenzgründer sehen. Die aus der Diskussion entwickelten Forderungen zur Verbesserung der Situation von Existenzgründern lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. Fördermöglichkeiten attraktiver gestalten, z.B. Gründerzuschuss nicht nur für Arbeitslose, sondern auch für Menschen, die sich aus einer bestehenden Beschäftigung heraus oder nach dem Studium selbständig machen.

2. Das Ansehen des Unternehmertums fördern. Der Unternehmergedanke sollte v.a. auch in Bildungseinrichtungen stärker gefördert werden.

3. Nicht nur das finanzielle Risiko mindern, sondern auch die Gefahr, bei einem Scheitern als Versager abgestempelt zu werden. Hier sollte vielmehr die Tatsache, dass man etwas versucht und dazugelernt hat, besser von der Gesellschaft gewürdigt werden.

4. Mehr Studien zu Existenzgründungen, und zwar zu Kleinunternehmern. Dies wird von den Unis noch vernachlässigt.

Doch auch wenn diese Reibungspunkte (noch) nicht beseitigt werden, kann der Existenzgründer in der Krise bestehen. Laut Weinlich kann es sein, dass er zwar mehr als sonst kämpfen muss, mehr Werbung machen muss, mehr Gespräche führen muss etc., aber davon profitieren kann, wenn sich die wirtschaftliche Lage wieder normalisiert. Auch die Übernahme eines bestehenden Unternehmens stellt laut Mielewczyk eine große Chance dar, da viele Unternehmer keine Nachfolger finden. Der Vorteil ist ein bestehender Kundenstamm, allerdings wird in den meisten Fällen eine Ablösezahlung erwartet.

Nach einem charmanten Schlusswort von Dr. Christiane Alberternst (Dipl. Psychologin und Stadträtin in Nürnberg) wurde die Gelegenheit genutzt, Networking zu betreiben – eine nicht mehr wegzudenkende Disziplin, die gerade für Existenzgründer unerlässlich ist. Neben vielen Fragen, die in Einzelgesprächen beantwortet wurden, konnte so der ein oder andere nützliche Kontakt geknüpft werden.

In kürze finden Sie hier eine Zusammenfassung der wichtigsten und interessantesten Beiträge der Diskussion auf Video.


Abgelegt unter: Allgemein, Gründungsberatung, Seminare, Unternehmensberatung — Alexander @ 10:38

9. Juni 2009

Selbstständigkeit – Im Alleingang durch die Krise

*Quelle: Tönnesmann, J. und Rettig, D.(2009) Wirtschaftswoche
Neun von zehn Deutschen halten die Selbstständigkeit für riskant, ergab eine Studie von TNS Emnid aus 2008. Viele fürchten die finanzielle Ungewissheit und die soziale Isolation. Viele Firmen reagieren derzeit mit neuen, befristeten Projekten auf die Wirtschaftskrise. Dafür wollen sie jedoch niemanden fest einstellen, sondern suchen freiberufliche Manager.

Überall wird gespart, gekündigt und geschasst. Und während die Stellen knapp werden, spülen die Universitäten und Fachhochschulen Absolventen auf den Arbeitsmarkt. Anwälte und Architekten, Designer, Journalisten und Personaler. Viele stehen vor der Wahl: Arbeitslosengeld oder Gründungszuschuss? Aufgeben oder Loslegen? Kein Plan oder Businessplan?

Nicht wenigen erscheint die Selbstständigkeit als die bessere Lösung. Die Generation Krisengründer ist eine bunte Truppe aus allen Teilen der Gesellschaft. Für manchen ist die Gründung aus der eigenen Not heraus nur eine Zwischenlösung.

„Krisenzeiten bieten Chancen, die es sonst nicht gibt.“
Dickschiffe wie General Motors geraten im hohen Wellengang der Krise in Seenot – die Selbstständigen auf ihren kleinen, aber beweglichen Ein-Mann-Rettungsbooten trotzen dem Sturm. Und manche profitieren sogar von der rauen See.

Die Deutschen haben zwar Angst vor dem Risiko. Dennoch liebäugeln inzwischen mehr und mehr mit der Idee, ihr eigener Chef zu werden. Auch das zeigt die TNS-Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2008: Trotz vieler Vorbehalte ist gleichzeitig für acht von zehn Bundesbürgern die Selbstständigkeit attraktiv. Daran schätzen sie vor allem die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen, selbstbestimmt und von zu Hause aus zu arbeiten.

Selbstständige bleiben in der Krise optimistisch
Noch zuversichtlicher sind die persönlichen Erwartungen der Selbstständigen für ihr eigenes Unternehmen: Knapp neun von zehn glauben, dass sich ihre eigene Geschäftslage in den nächsten zwölf Monaten nicht verschlechtern wird. Mindestens.

„Overoptimism“ heißt dieses Selbstständigen-Phänomen im Fachjargon. Man könnte es aber auch Selbstbewusstsein nennen. Denn genau das brauchen Unternehmer – ganz unabhängig von ihrer Geschäftsidee oder der Branche, in der sie schaffen -, um erfolgreich zu sein. Eindeutiges Ergebnis: Besonders erfolgreich sind diejenigen, die auch in schwierigen Zeiten ihren eigenen Fähigkeiten vertrauen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken; diejenigen, die ihre Pläne selbst verwirklichen, statt dies anderen zu überlassen oder abzuwarten. Wer gründen will, sollte diese Eigenschaften mitbringen oder trainieren – sonst schrumpfen die Erfolgsaussichten
schnell.

Allerdings profitieren viele Gründer gerade in der Anfangsphase ebenso stark von ihrer jeweiligen Branchenerfahrung. Wer den Markt aus jahrelanger Beobachtung als Angestellter kennt, weiß nicht nur, wer die wichtigsten Konkurrenten und wie hoch deren Preise sind, sondern kann seine Kontakte auch gezielt nutzen, um erste Kunden zu gewinnen.
Gerne helfen wir Ihnen weiter!

Ihr  FQ-Gründerteam


Abgelegt unter: Gründungsberatung — Redaktion: Gründungsberatung @ 07:36

3. April 2009

Die Bedeutung des Businessplans für den Gründer (Quelle: H. Kußmaul)

Obwohl mit der Erstellung eines Businessplans ein erheblicher Zeit- und Kostenfaktor verbunden ist, ist dieser grundlegend für eine erfolgreiche Existenzgründung. Häufig bleibt einem potenziellen Existenzgründer auch bezüglich der Anfertigung keine Wahl, da die Arbeitsagentur und Kapitalgeber wie Banken einen solchen verlangen. Hierbei ist zu erwähnen, dass die eher als risikoscheu einzustufende Haltung von Banken bezüglich der Kreditvergabe an neu zu gründende Unternehmen durch einen schlüssigen Businessplan eventuell abgebaut werden kann.

Der Existenzgründer sollte aber in der Aufstellung des Businessplans keine lästige Pflicht, sondern hauptsächlich eine Chance sehen, sich noch einmal intensiv mit seiner Unternehmensidee auseinander zu setzen um später einen Leitfaden für die Grüdnung zu haben, an dem sich die gesamte Umsetzung Schritt für Schritt ausrichtet. Mit Hilfe des Businessplans erfolgt eine gewisse Sensibilisierung des Unternehmers bezüglich verschiedener Markteinflüsse auf das Unternehmen oder auf eigene Fehler, da man sich mit seiner ursprünglichen Idee, seinen Vorstellungen und Erwartungen vielseitig auseinandergesetzt hat und sie immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln hinterfragen und beleuchten mußte. Somit kann der Gründer leichter auf unerwartete Zukunftssituationen reagieren, die er vielleicht sogar als Variante möglicher Zukunftssituationen im Rahmen seines Businessplans durchkalkuliert hat.

Eine 100 %-ige Sicherheit wird es nicht geben können, da es eine Reihe von Faktoren gibt, die nicht quantifizierbar und auch kaum beeinflußbar sind.

Der potenzielle Existenzgründer sollte sich bei der Erstellung des Businessplans nicht scheuen, eine qualifizierte Beratung in Anspruch zu nehmen. Der Autor warnt davor den Plan von einer externen Person erstellen zu lassen, dies wird auch gerne im Rahmen sogenannter Schubladenlösungen bei Steuerberatern angeboten. Von dieser Vorgehensweise ist stark abzuraten, da der Gründer diesen Plan eventuell auch vor potenziellen Kapitalgebern oder der Arbeitsagentur rechtfertigen muss oder noch schlimmer: das sich seine anfängliche geniale Idee – sobald sie mal schriftlich fixiert ist – als nicht umsetzbar entpuppt!

Gerne helfen wir Ihnen mit Ihrem Businessplan weiter!


Abgelegt unter: Gründungsberatung — Redaktion: Gründungsberatung @ 21:55

29. März 2009

Förderungen für Existenzgründer – Quelle: BMWi

Gründungszuschuss für ALG-Empfänger:

Die Förderdauer beträgt bis zu 15 Monate und ist in zwei Phasen unterteilt:

In den ersten neun Monaten nach dem Unternehmensstart erhalten Gründerinnen und Gründer einen monatlichen Zuschuss in Höhe ihres individuellen monatlichen Arbeitslosengeldes sowie eine Pauschale von 300 Euro zur sozialen Absicherung. Nach Ablauf der ersten neun Monate kann sich eine zweite Förderphase von weiteren sechs Monaten anschließen. In diesem Zeitraum wird nur noch die Pauschale von 300 Euro für die Sozialversicherung gezahlt. Allerdings müssen Gründerinnen und Gründer vor Beginn der zweiten Förderphase ihre Geschäftstätigkeit und ihre hauptberuflichen unternehmerischen Aktivitäten nachweisen.

 

Einstiegsgeld für ALG-II Empfänger:

ALG-II Empfänger, die sich beruflich selbständig machen möchten, können ein Einstiegsgeld, das zusätzlich zum Arbeitslosengeld II gewährt wird, erhalten. Der Fallmanager, der die individuelle persönliche Situation des Arbeitsuchenden am besten beurteilen kann, kann das Einstiegsgeld in Form eines flexiblen Zuschusses bewilligen, wenn er dies für ratsam hält. Hinsichtlich der Höhe des Einstiegsgeldes ist der Fallmanager nicht gebunden. Sie orientiert sich an der Arbeitslosigkeitsdauer und der Größe der Bedarfsgemeinschaft (Familie) des Arbeitsuchenden.

 

Coaching nach der Gründung:

Für Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit bietet das “Gründercoaching Deutschland” eine besondere Förderung an: Der Zuschuss beträgt bundesweit einheitlich 90 Prozent des förderfähigen Coachinghonorars. Die Bemessungsgrundlage liegt bei maximal 4.000 Euro, das maximal förderfähige Beraterhonorar bei 800 Euro pro Tag. Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit können also bis zu 3.600 Euro für ein Coaching erhalten.

 

Voraussetzung ist, dass die Gründerin oder der Gründer entweder das Einstiegsgeld, den Gründungszuschuss oder sonstige weitere Leistungen nach SGB II erhält.

Der Zuschuss wird während der Start- und Festigungsphase nach der Gründung für die Dauer gewährt. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Gerne unterstützen wir Sie, dass auch Sie Ihre Förderung erhalten!

 

Ihr four-quarters EXIST Gründungsteam! 

 

 

 


Abgelegt unter: Gründungsberatung — Redaktion: Gründungsberatung @ 15:15

Die Rolle von Unternehmensgründungen in Wirtschaft und Gesellschaft

Unternehmensgründungen spielen eine immer stärkere Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft. Dies liegt nicht zuletzt darin begründet, dass insbesondere in der Gründung innovativer Unternehmungen auch gerade im Dienstleistungsbereich ein Schlüssel zum Abbau der Arbeitslosigkeit und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gesehen wird. Häufig scheitern neu gegründete Unternehmungen jedoch bereits nach kurzer Zeit, weil viele Gründer die Komplexität einer Gründung unterschätzen. Der Weg in die Selbstständigkeit ist schwierig und nur mittels profunder Sachkenntnisse zu bewältigen. Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, gerade für die Phase der Gründung staatliche Fördermittel für eine Beratungsunterstützung in Anspruch zu nehmen.
Im nächsten Beitrag folgt ein Listing aller relevanten Fördermittel.
Mit freundlichen Grüßen

Ihr four-quarters EXIST Gründungsteam!


Abgelegt unter: Gründungsberatung — Redaktion: Gründungsberatung @ 13:19

21. März 2009

Das Bild des/der typischen Selbständigen?

Gründungsaktivitäten sind in erheblichen Masse geschlechtsrollenspezifisch geprägt. Männer sind in größerem Umfang daran interessiert und bereit sich beruflich selbstständig zu machen als Frauen (vgl. Klandt, 1984, S. 216; vgl. Klandt (1990a), S.33; vgl. Brüderl/Preisendörfer/Ziegler 1996, S5; Ziegler/Hinz, 1992, S92; vgl. Statistisches Jahrbuch (1997), S109-110.) Dies trifft verstärkt auch bei akademischen Existenzgründern zu. (vgl. Richert/Schiller, 1994, S.9).
Das in der deutschsprachigen Literatur ermittelte durchschnittliche Gründungsalter liegt bei ca. 35 Jahren (vgl. Klandt, 1984, S.222; vgl. Brüderl/Preisendörfer/Ziegler, 1996, S.83), wobei Universitätsabsolventen erst mit 38 Jahren in die berufliche Sebstständigkeit starten (vgl. Richert/Schiller, 1994, S.8).
Neben den unmittelbar der Gründerperson anhaftenden Eigenschaften wirken sich auch Aspekte des Personenumfeldes, unter besonderer Berücksichtigung des mikrosozialen Umfeldes, auf die Gründungsaktivität aus. Dazu gehört zunächst die Herkunftsfamilie und die eigene Familie des Gründers. Ferner wird auf den Einfluß des Bildungsniveaus eingegangen.
Die Tatsache, dass Kinder selbständiger Eltern häufiger eine eigene Gründung in Erwägung ziehen, läßt sich innerhalb der Literatur bestätigen (vgl. Klandt, 1984, S.236-238; vgl. Brüderl/Preisendörfer/Ziegler, 1996, S.85; vgl. Börsch-Supan/Pfeiffer ,1992, S.278; vgl. Müller-Böling, 1985, S.8.)
Mit dem Vorhandensein einer eigenen Familie, dem Kernbereich der privaten Sphäre des erwachsenen Gründers, lassen sich sowohl fördernde wie auch hemmende Aspekte der Unternhemensgründung verbinden (vgl. Klandt 1984, S. 267). Überdies wird die eigentliche Entscheidung des potenziellen Gründers, unternehmerische Aktivitäten zu ergreifen, im wesentlichen von dessen Ehepartner bzw. Lebensgefährten beeinflusst (vgl. Klandt, 1990a, S.34).
Gründer liegen bei den allgemeinen Humankapitalfaktoren der schulischen und beruflichen Bildung klar über dem Durchschnitt der erwerbstätigen Bevölkerung (vgl. Klandt, 1990a, S.34) und zeigen auch mehr Interesse an einer eigenen Selbstständigkeit (vgl. Ziegler/Hinz, 1992, S.94).

Mit freundlichen Grüßen

Ihr four-quarters Gründerberatungsteam


Abgelegt unter: Gründungsberatung — Redaktion: Gründungsberatung @ 15:17

8. März 2009

Kapitalbedarf für Existenzgründer

Liebe „Existenzgründer“,

statt vieler Einleitungsworte, ein paar kurze Sätze zu mir.
Mein Name ist Wolfgang Griff, 48 Jahre alt, und viele Jahre beruflich in führenden Positionen in mittelständischen Unternehmen als kaufmännischer Leiter und Geschäftsführer unterwegs.
Seit einigen Jahren arbeite ich selbständig in klein- und mittelständischen Unternehmen im Bereich Unternehmensberatung und vermittle entsprechendes „Know-How“ an die Unternehmer vor Ort.
Basierend auf diese langjährige Erfahrung stehe ich Existenzgründern (direkt aus der Arbeitslosigkeit oder auch schon länger „ohne Job“) als Coach oder Ratgeber hilfreich zur Seite.

Für alle Existenzgründer ist eine einfache, schnelle und vor allem verständliche Hilfe in den Bereichen Finanzierung (Förderung), Marketing und Vertrieb, kaufmännische Grundlagen etc. von „existenzieller Gründerbedeutung“.

In regelmäßigen Abständen gibt es in diesem Forum praktische Tipps für eine erfolgreiche Existenzgründung.

Heute erstmalig zum Thema: „Gründungsfinanzierung“
Wie plane ich meinen Kapitalbedarf?

  1. Kapitalbedarfsplan: Wie funktioniert das? Wozu brauche ich das in meinem „Businessplan“? Was ist überhaupt ein „Businessplan“?
  2. Welchen Kapitalbedarf habe ich vor der Gründung? Was brauche ich zur Sicherung des privaten Lebenshaltung? Wie viel Kapital bedarf es in der Anlaufphase?
  3. Wie erfolgt die „Kapitalbedarfsermittlung?
  4. Wie reduziere ich meinen Kapitalbedarf?

Gerne helfe ich Ihnen zu Ihren ganz persönlichen Fragen zum Thema „Existenzgründung“.

Ihr

Wolfgang Griff


Abgelegt unter: Gründungsberatung — Tina @ 23:08

3. März 2009

Marketing für Selbständige

Quelle: Start-up

Selbständige brauchen für erfolgreiches Marketing weder Hochglanzflyer noch teure Anzeigen. Entscheidend ist die Positionierung der eigenen Person und vor allem des Geschäftsmodells.

Vertrauen aufbauen

Die Beste Art vertriblich tätig zu sein, ist es bei seinen Kunden Vertrauen aufzubauen- was wiederum am besten persönlich oder durch Empfehlungen anderer gelingt. Für das Marketing bedeutet das: Selbständige müssen sich auf Maßnahmen konzentrieren, die Vertrauen aufbauen. Das können zuallererst Networking, Empfehlungsmarketing und Direkt-Marketing sein.

Positionierung klären

Die beste Basis für das eigene Marketing ist eine eindeutige Positionierung. Aus ihr muss sofort klar werden, in welchem Gebiet er Fachmann ist (Expertenstrategie) oder wen er anspricht (Zielgruppenstrategie). Wer als „der“ Experte für etwas wahrgenommen wird, sorgt damit für eine schnelle und hohe Bekanntheit.

Weniger ist immer mehr, verbreitet sich einfach und wirkt sich zudem positiv auf die Honorarhöhe aus. Erste Marketingmaßnahme von (auch erfahrenen!) Freiberuflern kann deshalb sein, einmal die eigene Position auf dem Markt zu überprüfen. Wo stehe ich im Vergleich zu den anderen, die dieselbe Dienstleistung anbieten? Was kann ich spezieller machen?

Marketing-Tipps für Selbständige

  • Konzentrieren Sie sich mit Ihren Maßnahmen auf eine möglichst spezielle Zielgruppe.
  • Wiedererkennbar sein: Immer das gleiche Logo verwenden, stets die gleichen Aussagen zu sich selbst kommunizieren.
  • Nur eine Botschaft pro Marketingaktion. Wenn Sie einen Vortrag bewerben möchten, dann bitte nur diesen Vortrag und nicht etwa noch Dienstleistungen von Ihnen. Überlegen Sie sich
  • Maßnahmen, mit denen Sie regelmäßig in Kontakt zu Ihrer Zielgruppe treten (Newsletter, Blog).
  • Persönliche und namentliche Ansprache in allen Kommunikationsmaßnahmen, am Telefon und per E-Mail.
  • Fordern Sie Kunde explizit zum Empfehlen auf.
  • Belohnen Sie Empfehlungen mit individuellen Dankeschöns.
  • Suchen Sie nach Möglichkeiten für einen direkten Kontakt, z.B. Infoabende.
  • Rechnen Sie damit, dass am Anfang wenig Resonanz kommt, bleiben Sie hartnäckig und konsequent am Ball. (Quelle: Start-up)

Abgelegt unter: Gründungsberatung, Unternehmensberatung — Alexander @ 13:26

6. Februar 2009

Existenzgründercoaching

Liebe/r Existenzgründer/in aus der Arbeitslosigkeit,

das Wirtschaftsjahr 2009 steht unter schwierigen Vorzeichen. Die Rede ist von der Weltwirtschaftskrise, Schutzschirmen für Großunternehmen, steigender Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und Rezession.

Gerne würden wir – als Ihr Coach und Existenzgründungsberater – Ihnen helfen die Vorzeichen umzudrehen und die Krise als Chance zu begreifen.

Es ist immer besser zu agieren als zu reagieren!

Die KfW unterstützt besonders Gründerinnen und Gründer, die aus der Arbeitslosigkeit heraus ein Unternehmen gründen.

Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanzierten Programm werden Coachingmaßnahmen gefördert, um die Wettbewerbsfähigkeit von Existenzgründungen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe zu steigern.

Durch unser maßgeschneidertes individuelles Coachingprogramm können wir Ihnen – auf Basis der Förderung – hochqualifizierte Unternehmensberatung für 10,00 €uro / Stunde begrenzt auf maximal 40 Stunden zukommen lassen.

60,5 % der Auftraggeber sagen, dass sich das Coaching  „oft“ rentiert, für 15,7 % lohnt es sich „immer“, für 23,3 % “gelegentlich” („Führungskräfte Coaching Studie“ der FH Ökonomie und Management Essen).

Nutzen Sie die Möglichkeiten die Ihnen ihr Unternehmercoach bietet.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Ihr four-quarters Team


Abgelegt unter: Gründungsberatung, Seminare — Redaktion: Gründungsberatung @ 17:22