11. Mai 2009
Künftig selbständig – und wie versichert?
Wer sich in Zeiten schwankender Konjunktur auf sein Können und seine Tugenden, seine Qualitäten und sein Wissen besinnt, bei dem ist es oftmals nur eine Frage der Zeit, bis der Weg in die Selbständigkeit gewählt wird.
Da diese Art des wirtschaftlichen Handelns als Selbständiger oft als Ein-Mann- oder auch als Ein-Frau-Unternehmen betrieben wird, haben sich diese “Solo-Selbständigen†zu fragen, wer welche Ansprüche und Forderungen an Versicherungen und Vorsorge hat. Neben dem Engagement für den Erhalt gewerblicher Einkünfte nach Steuerrecht als gewerblicher Unternehmer gilt das Gleiche natürlich auch für die Freien Berufe.
In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 2,3 Millionen Ein-Mann-Unternehmen als Handwerker, Künstler, Journalisten, Ärzte, Taxifahrer, Landwirte oder freiberufliche Lehrer. Diese hohe Zahl liegt vor allem daran, dass Dienste aus großen Unternehmen zunehmend out-gesourced und an freie Mitarbeiter und Subunternehmen abgegeben werden.
Problematisch ist jedoch, dass viele “Einzel-Selbständige†zu Beginn ihrer Arbeit meist noch über einen längeren Zeitraum ohne Rücklagen sind, oftmals länger als es der Businessplan vorhergesehen hat. Vermögen und Immobilien, die man beleihen könnte, sind nicht vorhanden. Da stellt sich schnell die Frage: Welche Versicherung ist unbedingt erforderlich und was ist aus betrieblichen Gründen oder aufgrund der familiären Konstellation sinnvoll. Wir können Ihnen nur nahelegen, gerade in einer derart entscheidenden Lebensphase ein Gespräch mit einem Spezialisten zu suchen, der Ihnen kompetent sowohl alle Notwendigkeiten als auch die zahlreichen Wege staatlicher Unterstützung aufzeigen kann.

